MONTENEGRO – KATHOLIKEN UND DIASPORA

(Foto Fantur: Die Kirche Maria am Felsen beherbergt in Perast die wundertätige Ikone)

 

 

Eine wundertätige Ikone verwandelte Perast und die ganze Region. Seit dem Wunder (1452) findet jedes Jahr am 22. Juli eine Wallfahrt mit den Booten auf die Insel statt. Da werfen die Wallfahrer symbolisch Steine ins Meer und erinnern an die Aufschüttung der künstlichen Insel. Dadurch konnte die Ikone in einer neuerrichteten Kirche ihr Bleibe finden.

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MONTENEGRO – SPUREN DES ISLAM

(Foto Fantur: Die „Moschee der Seefahrer“ in der Altstadt Ulcinj in Montenegro wurde 2012 neu errichtet und eingeweiht.)

 

 

Nach dem Gebetsruf des Muezzin versammelten sich einige Männer zum Gebet in der „Moschee der Seefahrer“ („Đamija Pomaraca“, „Xhamia Detarëve“, „Sailors Mosque“). Sie ist ein bedeutender Teil der Altstadt von Ulcinj in Montenegro. Ulcinj liegt in unmittelbarer Nähe zur albanischen Grenze. Die Küstenmoschee in der Altstadt von Ulcinj diente jahrhundertelang den Seeleuten als Gebetshaus und das Minarett als Leuchtturm.

 

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MONTENEGRO – GEBET MIT ALLEN SINNEN

(Foto Fantur: Kirche des hl. Nikolaus, die bedeutendste serbisch-orthodoxe Kirche in der Altstadt von Kotor, Montenegro)

 

 

Die Orthodoxe Kirche ist mit mehr als siebzig Prozent Mitgliedern die größte Konfession in Montenegro. Der Metropolit der serbisch-orthodoxen Kirche ist seit 2021 Joanikije II. (Mićovič). Er beerbte das Amt von seinem Vorgänger Amfilohije (Radović), der an COVID verstorben ist. Die Hauptkirchen des Metropoliten sind das Kloster Cetinje und die Auferstehungskirche (Hauptkirche) in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica.

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MONTENEGRO – WEISE WEGWEISER

(Foto Fantur: Kolašin in Montenegro weist andere Wege)

 

 

Im Kontrast zu den 10 montenegrinischen Geboten bietet die Gemeinde Kolašin (Колашин), eine Kleinstadt in der Mitte Montenegros, das Projekt „Kolašin – grad cvijeća i mudrosti“ (Kolašin – Stadt der Blume und der Weisheit). Auf den Straßenlaternen befinden sich inspirative Wegweiser mit besinnlichen Zitaten.

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MONTENEGRO – KLEIN ABER OHO

(Foto Fantur: die montenegrinische Stadt Perast mit den zwei kleinen Inseln)

 

 

Montenegro (Crna Gora, Schwarzes Gebirge) hat zirka 650.000 Einwohner und ist etwa so groß wie Niederösterreich. Crna Gora, die montenegrinische Bezeichnung des Staates, ist seit 2006 von Serbien unabhängig. Der kleinste Balkanstaat grenzt an Albanien, Kosovo, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Die Hauptstadt heißt Podgorica.                                                                                                                                   
Dies ist eine Gelegenheit Impressionen von der Reise durch den kleinen Balkanstaat wiederzugeben.

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TIPPS ZUM UNGLÜCKLICHSEIN – SCHULD

(Foto Fantur: Bruno Voigt’s Bild „Am Hakenkreuz“, 1934 im Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg)

 

 

Vom Menschenhasser zu unerwünschten Person erklärt, Hetzkampagnen ausgesetzt und schließlich an das Hakenkreuz genagelt. Da zeugen jede Hasstirade, jede Verfolgung und jeder Nagelschlag von tiefgreifendem Hassgefühle gegen den Gekreuzigten. Infolgedessen wird die Schulderfahrung des Täters enorm und einschneidend. 

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TIPPS ZUM UNGLÜCKLICHSEIN – HABEN

Vom Haufen Angebot ……….

 

………. zum Müllberg (Foto: Fantur)

 

„Gib mir mehr davon, gib mir mehr davon. Etwas mehr als vorher, das vertrag ich schon. Es gefällt mir so sehr, dass ich mich daran gewöhn,“ besingt Rolf Zuckowski den Alltag in seinem Song. So dreht sich alles nur mehr um das Immer-Mehr-Haben-Wollen und das Ende ist nicht in Sicht. Und wozu?

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TIPPS ZUM UNGLÜCKLICHSEIN – LEBENSLAST

(Foto Fantur: zeitlebens wird viel Unterholz gesammelt, der aber dem Ökosystem auch dienlich sein kann)

 

 

Pascal saß auf der Anklagebank im Gerichtssaal. Falsche Zeugen traten auf und belasteten ihn mit Anschuldigungen, die er nicht begangen hat. Somit war er denn Unterstellungen wehrlos ausgeliefert. Pascal wollte hingegen am liebsten aufschreien und seine Unschuld beteuern. Seine Stimme verstummte aber im harmonischen Konzert der unwahren Zeugenaussagen.

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KLEINSCHRITTIG IN SCHRITTRICHTUNG „GIPFEL“

(Foto Fantur: mit dem kleinen Schritte auf dem Weg zum Ziel)

 

 

Der Weg ist das Ziel. Der Bergpfad setzt aber die kleinen Schritte voraus. Dann wird der Weg bedächtig, jeder Schritt wird überlegt. Jeder Stein wird gesehen. Folglich können auch Stolpersteine, die Gefahren in sich bergen und den Weg-Gang ermüden, mit Vorsicht überstiegen werden. Der Weg der kleinen Schritte auf einem Bergpfad ermöglicht, dass am Wegesrand Preiselbeeren, die bärtige Glockenblume und der Schwalbenschwanz bewundert werden können. 

 

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ALPHA UND OMEGA – ZWEI VEREINENDE POLE

(Foto Fantur: das KREUZ inmitten von ALPHA und OMEGA in der Kirche Sant‘ Apollinare in Classe in Ravenna)

 

 

„Das ist für mich ein Alpha und ein Omega!“ Dies sagt man, wenn man ausdrücken möchte, dass für mich etwas wichtig und unerlässlich ist. Der wesentliche Kern in meinem Leben ist meine Grundlage und zugleich meine Lebensbegleitung. Zudem vermittelt es mir Sinn und Sicherheit. Erst dieser Rahmen ermöglicht mir auch die Geborgenheit.

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AUGEN – BLICKE WERFEN GEBORGENHEIT

 

(Foto C. Oman, das „Auge Gottes“ am Erker des Giebels des barocken Bürgerhaus in der Freistadt Rust, Burgenland)

 

Das „Auge Gottes“ ist insbesondere im Barock und Rokoko ein beliebtes Motiv in der christlichen Kunst. Sieht dabei ein „Gottes Auge“ alles? Übernimmt es zudem einen Überwachungsstatus? Sind folglich die Menschen nur Marionetten?                   Bösartig formuliert: herrscht Gott aus dem Blickwinkel eines Diktators? Bestimmt er vorausgehend die Lebensabläufe?

 

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DER WOLF IM SCHAFSPELZ PIRSCHT SICH AN

(KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT: der Wolf im Schafspelz auf der Suche nach einer Beute)

 

Die größte Bedrohung der Herde ist der Wolf, der die Schafe zerstreut und attackiert. Darüber hinaus erwähnt das Zweite Testament die Bedrohung im Gleichnis vom guten Hirten (Joh 10,11-18). Da schleicht sich der Wolf heran, verwirrt die Herde, zerstreut die Schafe und holt sich ein Opfer.

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IM ZEICHEN DES GEHEIMCODES „FISCH“

(Foto Fantur: Fische im Bodenmosaik der Basilika von Aquileia, Italien)

 

Der Fisch ist ebenso ein Symbol für das Leben. Zudem schlängelt er sich mit ausgeprägten Sinnesorganen schwerelos und fast unbeschwert durch die Gewässer. Außerdem bedrohen ihn die durch Menschenhand verschmutzte Nahrungskette und der Sauerstoffmangel durch erhöhte Wassertemperaturen.

 

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DER WEIßE FRIEDENSBOTE IN NOTZEITEN

(Foto Fantur: Friedenstauben für den Verstorbenen – ein Teil des Mosaiks im Mausoleum der Galla Placidia, Ravenna, Italia)

 

40 Tage regnete es und die Sintflut hinterließ eine Spur der Verwüstung. Demzufolge breitete sich das Wasser in Sekundenschnelle aus und erstickte alles Lebenswerte. Es ist so, wie mit einem geworfenen Stein, der im Wasser immer weitere Kreise zieht. Ebenso verhält es sich auch mit der Gewalt und dem Bösen. 

 

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FIXIERTER ANKERPLATZ DER HOFFNUNG

(Foto Fantur: Symbole „Glaube, Hoffnung, Liebe“ am Kirchturm der Hundertwasserkirche Bärnbach, Steiermark)

 

 

Anker über Bug werfen gehört zur Schifffahrt, um das Wasserfahrzeug auf festem Boden zu verankern und nach Bedarf an Land zu bringen. Somit wünscht man sich nach jeder Ausfahrt wieder einen Halt und Trittfestigkeit.
 
Ebenso wirft man im Leben Anker, um wieder festen Untergrund und sicheren Halt zu verspüren.

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DAS KREUZ MIT DEM KREUZ BIS ZUM WANDEL

(Foto Fantur: das Kreuz – ein Pendel zwischen Angst und Hoffnung)

 

 

Das Kreuz erinnert an die Hinrichtung des Religionsstifters Jesus von Nazareth. Die Ausrichtung des Kreuzes birgt Symbolkräfte. So drückt der Längsbalken die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott bzw. zwischen dem Irdischen und dem Jenseitigen aus. Im Gegensatz dazu steht der Querbalken für die zwischenmenschlichen Beziehungen genauso, wie die offenen Arme zum Willkommensgruß. Der Mittelpunkt des Kreuzes, wo sich die horizontale und die vertikale Ebene begegnen, ist das tragende, ausgleichende und verbindende Element beider Ebenen. Da vereinen sich das Diesseits und das Jenseits.

 

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VON DER AUFGEBROCHENEN SCHALE ZU NEUEM LEBEN

(Foto Fantur: das Ei ist ein typisches österliches Auferstehungssymbol)

 

Zu Ostern sticht das Osterei besonders heraus. Darüber hinaus symbolisiert es die Entstehung neuen Lebens, während das Leben über das Irdische hinausgeht. So wie aus der Schale ein neues Leben in Form eines Küken entspringt, genauso symbolisiert das Osterei das Leben nach dem Tod, die Auferstehung. Außerdem bleibt die Schale das Körperliche, das letztlich zurückbleibt.

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DIE KERZE, DIE NIE ERLISCHT

     (Foto Fantur: Grablegung Jesu, Fresko im Eingangsbereich der Grabeskirche in Jerusalem)

 

Der Tod hinterlässt eine langen Schatten. Die einen scheren aus, andere suchen nach Auswegen und leben von Erinnerungen, wieder andere halten Ausschau nach existenziellen Lichtimpulsen und Hoffen auf ein Kerzenlicht, das niemals erlischt.

 

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DER ABSCHIED BIS ZUR LETZTEN BERÜHRUNG

   (Foto Fantur: Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt, am Kalvarienberg in Eisenstadt)

 

 (Foto Fantur: Michelangelos Pietà im Petersdom in Rom)

 

 

Der traurigste Moment und der Tiefpunkt im Leben passieren, wenn eine Mutter den Tod ihres Kindes betrauern muss. Dies drückt sich in der Sakralkunst in der Darstellung der Pietà aus. Da wird Maria mit ihrem toten Sohn in den Armen gezeigt und es erfolgt die letzte zärtliche Berührung Marias.

 

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DIE LIEBE STEHT AUF DER NAGELPROBE

(Foto Fantur: der griechisch-orthodoxe Kreuzigungsaltar am Kalvarienberg/Golgotha in der Grabeskirche in Jerusalem)

 

(Foto Fantur: der katholische Altar der Annagelung am Kalvarienberg/Golgotha in der Grabeskirche in Jerusalem)

 

(Foto Fantur: freigelegter Golgotafelsen in der Grabeskirche in Jerusalem, Israel)

 

 

Nagel um Nagel

Schlag um Schlag

Schmerz um Schmerz

Wunde um Wunde

Eingeschlagen ins Kreuz

 

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DIE BLOßSTELLUNG DES WERTLOSEN

(Foto Fantur: X. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach / Loče am Faaker See / Baško jezero)

 

 

„Ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben. … Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“ (Mt 25, 43.45) Dies ist ein Ausschnitt aus dem Gleichnis des Weltgerichts. Diese Aussage drückt ein Richtmaß für das Leben aus und stellt eine Messlatte für das Leben danach dar. 

 

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GEKNICKT DURCH DIE LAST DES KREUZES

(Foto Fantur: IX. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach am Faaker See / Loče ob Baškem jezeru)

 

 (Foto Fantur: geknicktes Kreuz im Naturschutzgebiet Dragositschach / Dragožiče)

 

 

Meine Würde

verdreht ein Zerrbild

 

Mein Wesen

überschüttet

mit Hasstiraden

 

Meine Existenz

ausgegrenzt

infolge der Anders-Artigkeit

 

Meine Person

mithilfe von Meineidern

gezerrt vor die Gerichte-Küche

 

Mein Sein

verpixelt bis zur

Unkenntlichkeit

 

Meine unerwünschte Person

gejagt und geknickt

vom auferlegten Kreuz

 

Peter Fantur

 

 

 

IX. Station: JESUS FÄLLT ZUM DRITTEN MAL UNTER DEM KREUZ

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34)

 

 

(Foto Fantur: 9. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem vor der koptisch-orthodoxen Kirche St. Helena)

 

 

 

 

WEINT ÜBER EUCH UND EURE KINDER

(Foto Fantur: Andrea d’Agnolo gen. del Sarto, Beweinung Christi 1519/20, KHM Wien)

 

 

 

Weinende Mütter

am Grab der Sternenkinder

Trauernde Mütter

mit verhungerten Babys in den Armen

Schreiende Mütter

vor der Todesliste der Kriegssoldaten

Herzzerreißende Mütter

vor dem Sack des lebensmüden Kindes

Wehklagende Mütter

bei vorzeitigem Ableben ihres Sohnes von

 

Peter Fantur

 

 

 


VIII. Station: JESUS BEGEGNET DEN WEINENDEN FRAUEN

„Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und viele Frauen, die klagten und beweinten ihn. Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: ‚Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.'“ (Lk 23,27f.)

 

 

 

      (Foto Fantur: 8. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem)

DER BEFUND EINES SCHWEIßTUCHES

(Foto F.: Veronika gibt Jesus das Schweißtuch in der Nikolaikirche in Villach, Kärnten)

 

 

Ein Schweißtuch schreibt Geschichte. So sammelt dieser Stoff Schweißtropfen und diese erzählen den Alltag einer Person. Darin spiegeln sich die anstrengende Mühe und Plage einer Person wider.                                                                                                      Im Schweiße des Angesichts wird der Ernährungshaushalt aufgefüllt.

 

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FREMDER IN NOT

[Foto Fantur: Simon aus Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen in der Wallfahrtskirche Maria Gail / Marija na Zilji bei Villach]

 

 

Und die mühevolle Feldarbeit ist abgeschlossen; allerdings zwingen Soldaten Simon aus Kyrene, das Kreuz des körperlich geschwächten Jesus zu tragen. Den Ausgang des Tages hat sich Simon wohl anders und entspannter vorgestellt.

 

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DER SEELEN-PEIN AUSGELIEFERT

(Foto Fantur: Was für ein Anblick für eine Mutter? Jesu Dornenkrönung von Caravaggio, 1603, Kunsthistorisches Museum Wien)

 

 

Was für ein Anblick für die Mutter Jesu! Sie sieht ihren Sohn von Schlägen, Verletzungen und dem tragenden Kreuz körperlich schwer gezeichnet. Am liebsten würde sie ihm gerne beistehen, doch in diesem Augenblick fühlt sie sich meilenweit von ihm entfernt.

 

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